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Protokollbögen

Wolfsspuren und Fährten

Wo Wölfe im Revier unterwegs sind, hinterlassen Sie auch Spuren. Diese können dazu dienen, die Tierart nachzuweisen und Streifgebiete einzelner Tiere zu erfassen. Eine genaue Dokumentation der Spuren ist wichtig, um sie für das Monitoring nutzen zu können!
Wölfe laufen oft im geschnürten Trab. Dabei setzen sie, wie der Fuchs, die Hinterpfoten in die Trittsiegel der Vorderpfoten. Schrittlänge (1,10-1,50m), Trittsiegelgröße (8-10cm) und Fährtenlänge (mind. 100m) sind für die Identifikation ausschlaggebend.

Protokoll: Spuren

Losung

Wölfe markieren ihr Revier durch das Absetzen von Losung oder Urin. Die Losung wird daher gerne exponiert auf Wegen abgesetzt. Sie enthält oft Haare, Schalenreste, Knochen oder Zähne. Frische Losung kann für DNA-Analysen genutzt werden.

Protokoll: Losungen
Protokoll: Urin bzw. Östrusblut

Riss

Es ist viel Erfahrung notwendig, um einen Wolf als Urheber eines Risses nachzuweisen. Oft verschleiern Nachnutzer wie Fuchs, Kolkrabe oder Schwarzwild das Bild. Bei Rissmeldungen ist es daher wichtig, den Fundort nicht zu verändern!

Protokoll: Riss Wildkadaver

Sichtbeobachtung/Fotofallenbild

Bei einem Ansitz kann es durchaus vorkommen, dass ein Wolf in freier Wildbahn gesichtet wird. Meldungen solcher Begegnungen sind sehr hilfreich, um die Streifgebiete der Tiere erfassen zu können.
Auch Bilder von Fotofallen können als Nachweis dienen.

Protokoll: Sichtungen
Protokoll: Fotofallenbild

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