Bericht für das II. Quartal 2026
Davon wurden 1.443 (56,17 %) als C1-Nachweise bestätigt, 18 (0,70 %) als C2-bestätigte und 948 (36,90 %) als C3-unbestätigte Hinweise eingestuft. Für 105 Meldungen (4,09 %) stand die Bewertung noch aus. 23 Meldungen (0,90 %) entfielen auf Falschmeldungen; bei 32 Meldungen (1,25 %) war keine Bewertung möglich.
Am häufigsten erfasst wurden Fotofallenaufnahmen (1.686; 65,63 %), Sichtungen (453; 17,63 %) und Losungsfunde (241; 9,38 %).
Jagdscheininhaber steuerten 1.866 Meldungen (72,64 %) bei, Nicht-Jäger 575 (22,38 %). Bei 128 Meldungen (4,98 %) ließ sich diese Zuordnung nicht vornehmen. Bei den C1-Nachweisen lag der Anteil der Jagdscheininhaber bei 87,60 %.
Zum Ende des Berichtszeitraums waren in Niedersachsen 69 Wolfsterritorien erfasst. Diese umfassen 63 Wolfsrudel, 5 Wolfspaare und 1 residenten Einzelwolf. Für das laufende Monitoringjahr 2026/2027 waren davon 41 bestätigt; bei 28 stand die Bestätigung noch aus. Bislang wurden mindestens 131 Welpen dokumentiert; Welpennachweise liegen für 32 Wolfsrudel vor.
Darüber hinaus wurden 6 Totfunde von Wölfen dokumentiert.
Von 62 dokumentierten Nutztierschadensereignissen wurden 53 (85,48 %) dem Wolf als Verursacher zugeordnet. Bei diesen bestätigten Wolfsübergriffen wurden 232 Nutztiere getötet und 156 verletzt; 45 weitere Tiere wurden als verschollen erfasst.
Den aktuellen Bericht, sowie alle Berichte aus der Vergangenheit können hier eingesehen werden.