Bericht für das III. Quartal 2026

Das niedersächsische Wolfsmonitoring erfasste im III. Quartal 2026 insgesamt 1.769 Meldungen zu Wolfsvorkommen.

Davon wurden 937 (52,97 %) als C1-Nachweise bestätigt, 16 (0,90 %) als C2-bestätigte und 713 (40,31 %) als C3-unbestätigte Hinweise eingestuft. Für 69 Meldungen (3,90 %) stand die Bewertung noch aus. 14 Meldungen (0,79 %) entfielen auf Falschmeldungen; bei 20 Meldungen (1,13 %) war keine Bewertung möglich.

Am häufigsten erfasst wurden Fotofallenaufnahmen (1.144; 64,67 %), Sichtungen (291; 16,45 %) und Losungsfunde (178; 10,06 %).

Jagdscheininhaber steuerten 1.278 Meldungen (72,24 %) bei, Nicht-Jäger 432 (24,42 %). Bei 59 Meldungen (3,34 %) ließ sich diese Zuordnung nicht vornehmen. Bei den C1-Nachweisen lag der Anteil der Jagdscheininhaber bei 92,96 %.

Zum Ende des Berichtszeitraums waren in Niedersachsen 69 Wolfsterritorien erfasst. Diese umfassen 67 Wolfsrudel, 1 Wolfspaar und 1 residenten Einzelwolf. Für das laufende Monitoringjahr 2026/2027 waren davon 41 bestätigt; bei 28 stand die Bestätigung noch aus. Bislang wurden mindestens 152 Welpen dokumentiert; Welpennachweise liegen für 37 Wolfsrudel vor.

Darüber hinaus wurden 8 Totfunde von Wölfen dokumentiert.

Von 43 dokumentierten Nutztierschadensereignissen wurden 37 (86,05 %) dem Wolf als Verursacher zugeordnet. Bei diesen bestätigten Wolfsübergriffen wurden 70 Nutztiere getötet und 15 verletzt; 0 weitere Tiere wurden als verschollen erfasst.

Den aktuellen Bericht, sowie alle Berichte aus der Vergangenheit können hier eingesehen werden.

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